Dienstag, 26. Februar 2008

Ghetto

Um brennende Mülltonnen kann man glaub ich nich in Deutschland tanzen...
Zumindest nicht allzulange. Die sehen schnell so aus:



Gesehen beim Volkspark Halle.

Kinderreporter

Ich hab's mir grad nochmal auf der Zunge zergehen lassen und muss es nochmal direkt posten. Das ist ja echt ungeheuerlich. Und erschreckend. Mir fehlen da die Worte, wieso es keinen Aufschrei gibt in Deutschland. In Frankreich würden schon die Vororte brennen seit Januar.

Wir sind keine Terroristen, wir haben aber unsere gesamten Gedanken in digitaler Form ausgelagert auf einem Medium, auf dem die einfach legal rumspionieren dürfen.
Wegen denen im Video.



Montag, 25. Februar 2008

eMail-Sicherheit

Jetzt mal was humorloses. Wer denkt, dass seine privaten eMails sicher vor fremder Einsicht ist, liegt völlig daneben. Mails werden standardmäßig nicht verschlüsselt. Weder vom eigenen Mailprogramm aus, noch über Freemail-Anbieter wie GMX, Hotmail, Yahoo usw... Da ist man auf sich alleine gestellt und man kann für Abhilfe schaffen, indem man sein Outlook/Thunderbird etwas frisiert. Zuerst hatte ich es mit einem Zertifikat probiert, dass man z.B. hier bekommen kann. Die Windows-Vorgehensweise wird auch hier schön beschrieben:
http://www.pcwelt.de/start/dsl_voip/tipps_tricks/email/146947/
Hat aber irgendwie nicht sonderlich geklappt, da ich aus meinem Thunderbird (ja, jetzt weiss der Staat auch gleich, dass ich Thunderbird benutze..) nach der Installation nämlich gleich gar keine Mails mehr schicken konnte. Is verständlich. Man muss auch irgendwie ein Vollnerd sein, um das alles zu checken, wo man was anklicken, anhaken, finden soll. Egal. Eine gute Lösung bietet aber ein Herr Dirk Einecke auf seinem Blog an. Zumindest für Mac-Nutzer. Scheisse, werden gar nicht so viele sein hier... Hier wird aber schon mal von der Pieke auf erklärt, wo, wie und welche Zusatzprogramme zum greifen kommen. Allerdings nur für Apple-Mail. Für Thunderbird empfielt sich das hier: EnigMail. Ein Add-On mit eigener Schlüsselverwaltung. Damit hab ich's endlich auch kapiert...
Für PC-Nutzer gibt es hier weiterführende Infos. Ganz klar, da muss man mitmachen. Und nur zum stutzig werden. Hab gerade zu dem Thema gelesen, dass alleine in den USA wirklich ca. 45 000 Menschen damit beschäftigt sind Mails zu durchforsten. Also Mails von dir und mir. Von jedem, mit jedem Inhalt. Tja und in Deutschland? Hier greift, wer's wirklich noch nicht mitbekommen hat, mit der Vorratsdatenspeicherung ne Riesensauerei seit dem 01.01.. Wer schon nicht mitklagt vor dem Bundesverfassungsgericht, wie ich, sollte zumindest alles tun, um seine Privatsphäre zu schützen. Wir sind weder ein Überwachungsstaat, noch ist 1984, noch sollten Politiker, die nicht mal wissen was ein Browser ist, über solch wichtige, grundrechteverletzende Gesetze entscheiden dürfen. Echt mal. Geht's noch? Ich fühl mich dabei jedenfalls nicht wohl. Ganz wichtig also: Vorsorgen, damit der Mann zwischen Dir und Deinem Empfänger nix mehr zu kichern hat, wenn lustige Kosenamen fallen...

Sonntag, 24. Februar 2008

Kleinmist macht auch Vieh...



Lustige WebCam-Feedback-Untersuchung vom Abend.
Das Video ist hier zu sehen. (On Tour!)

Verbaut.



Diese schöne Installation habe ich letztens beim frühlingshaften Spaziergang entdeckt, als ich durch eine, mir noch unbekannte, Gasse flanierte.

Freitag, 22. Februar 2008

Human Metronome

Metronomiac. Eine Arbeit über das Zeitempfinden.
Versuchen heißt nicht Können.
Neu auf cojotepilote.de!

Donnerstag, 21. Februar 2008

Featuring

Rodrigo Oliveira.



Dienstag, 19. Februar 2008

Ausstellungs-Ankündigung

Das nächste mal ist eine/sind einige meiner Arbeiten voraussichtlich hier zu sehen:



Zusammen mit den Leuten der Jena-Ausstellung "Zwischenstopp" werden wieder aktuelle Arbeiten gezeigt. Mein Turn ist vom 29.06. bis 13.07. Diesmal in Leipzig im "Noch Besser Leben". Näheres folgt natürlich.

Freitag, 15. Februar 2008

Kulinarischer Geheimtipp 2



Das Falafieloooooooo in der Herrmannstr./Kreuzung Flughafenstr..
Da hab ich schon alles durchprobiert. Ne echte Empfehlung aus tiefstem Herzen, libanesische Küche vom feinsten. Und ich hab schon eine Menge Imbisse durch. Wer auf Sesamgeschmack steht und auch Bock hat, die in Zitronen-Essig-Knoblauch eingelegten Gurgenstückchen zu genießen, sollte auch hier vorbeischauen.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Kulinarischer Geheimtipp 1


Nil. Sudanesischer-Imbiss, Grünberger Strasse, Friedrichshain. Yamyam! Nil-Chicken probieren. Alles mit Erdnusssoße!

Samstag, 9. Februar 2008

Hey, ich bin auf vvork.com!



Geilo!

Spaziergang

Heute gesehen:


Freitag, 8. Februar 2008

Spanking EBAY

Neue Arbeit
New video on cojotepilote.de


Es darf geboten werden: Angebotsende: 15.02. 15:02 uhr.
Hier

Donnerstag, 7. Februar 2008

Und wieder und wieder und wieder..



cojotepilote.de ist wieder mal neu gerererererelauncht. Version 9.0 glaube ich, mittlerweile (seit 2001).
Und mit neuen Arbeiten: "Nur die, die reinen Herzens sind..." und "The John Cage Autograph".
Ein hoch! Einen hoch!
Watch it!

Mittwoch, 6. Februar 2008

Ob die das schafft?


gesehen in Weisestr., Neukölln

Wir haben's 2006 schon gemacht


Lass ma machn on Vimeo.

Lass' ma' mach'n!
Endlich total online, groß, in HD, mit Sound, aber drinnen...
Danke Sebastian für's bereitstellen.

Montag, 4. Februar 2008

Verspäter

Da wollte einer nicht länger warten. Nachricht auf Glas, hinterlassen an der Scheibe der DeutschenBank-SB-Bank U Schönleinstr./Kottbusser Damm

Sonntag, 3. Februar 2008

Berlin I

Transmediale 08 (conspire):



Schnappschüsse aus der Ausstellung:





Ich bin dieses Jahr leider wieder etwas enttäuscht über die Kuration und die Arbeiten.
Zumeist prangte während dem Durchlaufen ein mehr oder weniger großes Fragezeichen über dem Köpfchen, die Qualität der Arbeiten war gut, aber sehr schwer zu erleben. Eher gequält als freudig war die Stimmung, weil man nicht wirklich die Ruhe hat, sich auf die Arbeiten einzulassen. Es erinnerte mich mehr denn je an einen Kinderspielplatz, wo alle interaktiven Arbeiten von lauten Bälgern umlagert wurden. Die Idee, die Videoarbeiten unter schwarzen Kuben für nur jeweils 2 Personen zu verstecken, ging für meine Verhältnisse auch in die Hose, denn ich hab wegen des Andrangs keine Chance gehabt auch nur eine Arbeit zu sehen. Konspirativ hingegen war das geheimnisvolle Phänomen der verwurschtelten Kopfhörer-Kabel, bei dem man sich relativ schnell in netten Unterhaltungen wiederfand, beim gemeinsamen Entwirren.

Auch heruntergefallene und schief geklebte Arbeitsbeschreibungen (diese auch durch die Bank nur auf Englisch gehalten) zeugten von keiner großen Sorgfalt und erschwerten das Verstehen der Arbeiten ungemein.
Naja.
Erfahrungsgemäß muss sich so eine Ausstellung bei mir erstmal setzen. Zwei bis Drei Favoriten hab ich auf jeden Fall. Dazu dann bald mehr.